Wochenzeitung des Bistums Mainz am 08.05.2005 über die Veröffentlichung der CD "Best of Hymn-Contest":

 

Unter den 18 Besten gelandet

Drei Liedermacher aus dem Kreis Offenbach schrieben Hymnen für den Weltjugendtag

Von Tobias Sattler

Rund 250 Komponisten und Liedermacher aus ganz Europa stürzten sich letztes Jahr darauf, eine Hymne für den Weltjugendtag zu kreieren. Unter den Besten „landeten" gleich drei Musiker aus dem Raum Offenbach. Ihre Lieder sind jetzt auf CD erschienen.

Durchgesetzt hatte sich Gregor Linßens Titel „Venimus adorare eum" - die lateinische Übersetzung des Weltjugendtags-Mottos „Wir sind gekommen, ihn anzubeten". Was aber sollte aus zahlreichen anderen guten Vorschlägen werden? Die CD „Best of hymn-contest" ist die Antwort auf diese Frage. Die Scheibe, die die Vereinigung „Totus Tuus" produzierte, enthält die besten 17 Bewerbungssongs hinter dem Gewinnersong.

Dass die drei Musiker aus dem Raum Offenbach über ihren „Tellerrand" hinaussehen und sich international ausrichten, macht sich in ihren Songs bemerkbar: Neben Deutsch, Englisch und Französisch sind auch Spanisch, Latein, Italienisch und sogar Nigerias Landessprache „Ibu" enthalten. „Das ist schon ein ganz guter Effekt", freut sich Uwe Zahn (48), Leiter und Komponist der Band „Laetitia" in Obertshausen, deren neue CD ebenso heißt wie der Titel seines Bewerbungslieds: „Venimus". Der Kontakt entstand durch einen nigerianischen Mitbürger, der auch die Strophe in die Aufnahme einsang und durch einen Pater aus Nigeria, der ab und an als Sommervertretung in St. Thomas Morus tätig ist. Dort freut man sich schon auf die afrikanischen Gäste, die zum Weltjugendtag kommen, finanziert unter anderem durch diese CDs. An die vielen tausend Menschen habe er bei der Idee für seinen Song gedacht, schildert Zahn. Durch seine Erfahrungen in Taizé inspiriert, fand dies Niederschlag im Schema des Liedes, bei dem der Refrain ständig gesungen und Solostrophen (aus Psalm 47) darüber gelegt werden. Es ist seiner neunjährigen Tochter gewidmet, die in diesem Jahr zur Erstkommunion ging, erzählt Zahn.

Die Pop-Hymne von Peter Krausch (40) „Wir kommen und staunen" beginnt mit den Worten „Wir sind Jugend der Welt". Sie soll aus dem Herzen der Jugendlichen kommen, andere Menschen bewegen und verbinden. Bewegend präsentiert wird sie hier von Mitgliedern aus Krauschs Vocal-Ensemble „Soul Saviours" (Leah und Lorenz). Sie enthält sogar eine Strophe aus der Mischsprache Esperanta, die vom Verein zur Förderung von Esperanto gedichtet wurde. Den übrigen Text verfasste Rita Grindl aus Offenbach, die es verstand, sich in Jugendliche hineinzuversetzen und sie nicht „frömmelnd", sondern auch zweifelnd und suchend zeigt.

„Menschen auf dem Wege" heißt der Song von Pianist und Chorleiter Rene Frank (30) aus Heusenstamm. Mit dem Erlös des CD-Verkaufs sollen junge Leute unterstützt werden, die sich die Reise aus eigenen Mitteln nicht leisten können. Durch seine Erlebnisse auf vielen Reisen und vom Weltjugendtag 2002 in Toronto weiß Frank, wie schwierig es für viele Menschen in den Dritte-Welt-Ländern ist, nach Deutschland zu kommen: „Sowohl im Text als auch in der Musik schwingen viele dieser Eindrücke mit." Die Hoffnung für diesen Weg, so der Liedtext, heißt Jesus, der unser Bruder und Freund ist. „Es ist ein strahlendes Lied", sagt Frank, das nicht nur schönmalt, sondern auch hinterfragt: „Erwarten wir zuviel?".

Am Ziel in Köln und auch regional in den Dekanaten und Pfarreien werden die drei Liedermacher aus dem Kreis Offenbach natürlich bei Konzerten und Gottesdiensten zum Weltjugendtag mitwirken. Detaillierte Informationen zum Programm findet man unter www.wjt.de im Internet.

Kauf der CD „Best of hymncontest" über das Internet: www.cologne-2005-songs.de


Zeigten sechshändig ihr Talent (von links): Peter Krausch, Uwe Zahn und René Frank

Foto: Sattler

Tageszeitung "Offenbach Post" am 18.08.2005 über die Veröffentlichung der CD "Best of Hymn-Contest":

 

Frischer Wind in Köln

Drei Weltjugendtags-Lieder kommen aus dem Kreis Offenbach

In diesem Jahr wird in Köln nicht nur während des Karnevals an jeder Ecke gesungen. Was in Berichten aus der Weltjugendtagsstadt zu sehen ist, lässt keinen Zweifel, dass am in der sonstigen Wahrnehmung auf donnernd­dunkle Orgelwerke und brave Kindergottesdienst-Akkorde festgelegten Repertoire christlichen Liedguts schon vollzogen wurde, was Kirche teilweise noch vor sich hat - Erneuerung.

Einen guten Teil des frischen Windes haben Rene Frank, Uwe Zahn und Peter Krausch nach Köln geblasen.

Für das Album „Cologne 2005 - Best of Hymn-Contest" steuerten die Komponisten aus Heusenstamm, Obertshausen und Offenbach die Lieder „Menschen auf dem Wege", „Venimus adorare eum" und „Wir kommen und staunen" bei.

Entstanden ist die nicht ausschließlich auf Hymnen fixierte CD aus einem Songwettbewerb. Nach der Entscheidung, dass das Lied „Venimus adorare eum" aus der Feder des Liedermachers Gregor Linßen zur offiziellen Weltjugendtags-Hymne und damit zu einer Art Visitenkarte des gastgebenden Landes wird, blieben aus 250 Einsendungen einfach zu viele gute Stücke übrig, um nicht wenigstens die besten zu veröffentlichen. 17 finden sich auf der CD wieder. Dass sich die Titel einiger Lieder sehr ähneln, liegt an der Vorgabe des Wettbewerbs: Jedes Stück sollte das aus der Bibel entliehene Motto des Weltjugendtages - „Wir sind gekommen, um Ihn anzubeten" - verarbeiten, möglichst in lateinischer Sprache.

Dem hat sich Peter Krausch, 40, bewusst widersetzt. „Latein zeugt für uns von einer Kirche, die wir eigentlich hinter uns lassen wollen. Stattdessen hat uns ein Verein zur Förderung der Weltsprache Esperanto eine Strophe übersetzt, so dass es jetzt eine deutsche und eine multinationale gibt." Rita Grindl verstand es dabei, für das melodisch sehr eingängige und deshalb schnell zu verinnerlichende Lied „Wir kommen' und staunen" einen Text zu schreiben, der nicht übermäßig frömmelt, sondern die Botschaft von denen, die „kapiert haben, dass Jesus ein Idol sein kann" zielgruppengerecht sendet.

Der Obertshausener Uwe Zahn, 48, hat sein - durchaus ein Kompliment - ebenfalls massentaugliches Stück „Venimus adorare eum" mit seiner christlichen Liedermacher-Band „Laetitia" (www.laetitia.de) auch gleich als eigene CD im Studio. von Peter Krausch produziert, unterstützt von fremdsprachigen Gastsängern.

Rene Frank (www.rene-finn.de), 30, zielt mit dem deutsch-französisch-englischen Werk „Menschen auf dem Wege" auf die Hürden ab, die Weltjugendtagsbesucher überwinden müssen. „Gerade wenn man durch Drittwelt-Länder wie Indien reist, bekommt man ein Gefühl, was es für andere bedeutet, sich auf den Weg nach Europa zu machen. Al­ein der finanzielle Aufwand ... Beim Weltjugendtag in Toronto habe ich Menschen getroffen, die in ihrer Gemeinde Jahre lang gespart haben, um das hinzubekommen. Trotzdem und gerade deshalb ist es ein strahlendes Lied geworden."

Der Erlös der CD (Bestellung auf www.cologne-2005-songs.de. 8 Euro) kommt Teilnehmern aus ärmeren Lindern zu Gute.                                 mcr

Nachrichtenagentur "ZENIT" am 13.07.2005 über die Präsentation der CD "Best of Hymn-Contest":

 

WJT2005: Musikalisches Glaubensfestival im "Bibelcenter"

Das Wort Gottes meditieren, leben und weitergeben

KÖLN, 13. Juli 2005 (ZENIT.org).- In Köln wird es vom 16. bis 21. August ein so genanntes "Bibelcenter" geben. Das von der "Internationalen Missionarischen Familie Verbum Dei" geleitete Zentrum will dazu beitragen, "dass viele junge und alte Weltjugendtagsbesucher wieder neu von Gott angesprochen werden und durch das Lesen der Heiligen Schrift Freude an Jesus Christus und seiner Nachfolge finden", erklären die Organisatoren.

Nur 15 Gehminuten vom Kölner Dom findet man das "Bibelcenter", in dem persönliche Zeugnisse und musikalische Darbietungen die Begegnung mit dem Wort Gottes anreichern werden, im Bürgerhaus Stollwerck in der Dreikönigstrasse. Am Mittwoch (17. August) und Freitag (19. August) wird es ab 14.00 Uhr geöffnet sein und bis 18.00 Uhr jede Stunde zu einem Bibeltreff laden. Höhepunkt der Aktivitäten im "Bibelcenter" wird am 19. August das Glaubensfestival "Worshiping Him – Mt 2,2 – in Songs" sein, bei dem das Weltjugendtagsmotto im Mittelpunkt steht. Die Sänger und Musikgruppen, die im vergangenen Jahr am Wettbewerb für das Kölner WJT-Mottolied teilnahmen und kürzlich im Einverständnis mit dem Weltjugendtagsbüro auf Initiative der Gemeinschaft "Totus Tuus" gemeinsam eine CD veröffentlichten, werden auftreten. Ein musikalischer Vorgeschmack sowie Liedertexte und Noten finden sich im Internet unter Cologne-2005-songs.

Die musikalischen Darbietungen und die sonstigen Beiträge sollen gemäß den Veranstaltern dazu verhelfen, "in den Lobpreis Gottes einzudringen und die Atmosphäre einer freudigen Anbetung zu erfahren". Neben den deutschen Musikern René Frank mit seinem Emmauschor und Uli Bruch werden unter anderem Michael Butorac (USA), P. Stefano Colombo und Band (Italien), Maeve Heaney Group (Irland/Italien), "Praise Him" (Taiwan) und die deutsche Gruppe "Magnifikat" auftreten.

Gestaltet wird das Programm im "Bibelcenter" von einer großen Schar von Jugendlichen zusammen mit Missionaren und Missionarinnen aus über 18 Ländern der Erde. Die stündlichen Bibeltreffs werden in deutscher, englischer, spanischer, italienischer und portugiesischer Sprache angeboten. Freiwillige Übersetzer sollen dabei auch sprachübergreifende Begegnungen ermöglichen. Die Anwesenheit von jungen Taiwanesen in Begleitung einer Gruppe von Missionaren von Verbum Dei Taipeh wird zudem eine chinesische Übersetzung für Gäste aus Fernost garantieren.

Die "Treffen rund ums Wort" erfolgen gemäß einem bereits bestens erprobten Zugang zur Bibel: "Gottes Wort beten, Gottes Wort meditieren, Gottes Wort leben und Gottes Wort weitergeben".

Zurück