Tageszeitung "Offenbach-Post" über die Veröffentlichung der CD "Treasure Island" (13.11.2002)
Aus dem Leben Etwas machen
Rene Finns neue CD: „Treasure Island"
Heusenstamm (M.)
• In der Schlossstadt ist er kein Unbekannter. Rene Frank und Insigna werden bis heute in einem Atemzug genannt, jahrelang prägte er die Sacro-Pop-Band aus der Pfarrgemeinde Maria Himmelskron, und bis heute leitet der 28-jährige Referendar an der Georg-Büchner-Schule in Rodgau Kinderchöre, lehrt Klavierspiel und spielt die Orgel in der Kirche.Wer aber kennt Rene Finn? - „Frank gibt's schon", erläutert der Musiker seine neue Identität, die sich allerdings auf die CD „Treasure Island" beschränkt, die in diesen Tagen veröffentlicht wurde. Es ist bereits die dritte, die unter seiner Regie produziert wurde, seiner Fangemeinde einen ganz anderen Rene vermittelt. Und eine starke Stimme, die sich Jamila nennt, hinter der sich die 24-jährige Bernadette Fecher verbirgt.
Auch die Vertriebskauffrau ist in Heusenstamm durch Insigna ein Begriff. Neben neuen Namen schlagen die beiden jetzt einen neuen Stil ein, der sich mehr am internationalen Pop-Rock orientiert. Im Rollwalder Studio Rodgau-Records sangen die beiden ausschließlich englisch - das Album fiel gegenüber dem Vorgänger .,Falling Angel" kommerzieller aus, sollte es auch.
„Es ist schwer, Hörer mit etwas zu konfrontieren, was sie nicht aus dem Radio kennen", erklärt er den Einsatz von mehr Komponenten aus dem Computer. „Das Instrumentspiel weiß kaum noch irgendjemand zu schätzen", erkannte er. Dennoch, Rene sowie Jamila begleiten die feinfühligen Balladen an Gitarre und Klavier, engagierten befreundete Talente. Vor allem aber stehen sie zu ihren Texten über Liebe und Sinnfrage.
Einen kommerzielleren Stil schlagen Rene Finn alias Rene Frank sowie Sängerin Bernadette „Jamila" Fecher mit ihrer CD „Treasure Island" ein.
Die professionell abgemischten Titel aus eigener Feder spiegeln Gefühle und Fragen junger Menschen.
M./ Foto: Michael